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Computer haben unsere Welt verändert. Und was lag näher als der Gedanke, die inzwischen hochentwickelte Digitaltechnik auch für Instrumente zu nutzen? Die Fortschritte, die diese Instrumentengruppe in den letzten Jahren gemacht hat, sind frappant. Und der Klang und die technischen Bereiche der neuesten Generationen sind beeindruckend.
Der Synthesizer/Workstation verarbeitet digitale Klangstrukturen und ermöglicht es dem Musiker, eine beinahe unbegrenzte Vielfalt verschiedenster Klangmuster abzurufen. Mit zusätzlichen oder eingebauten Sequenzern lassen sich ganze Musikstücke abspeichern und wieder abrufen.
Das Keyboard, ein heute sehr beliebtes Instrument, bietet mit seinen digital gespeicherten Klängen und den integrierten automatischen Begleitrhythmen und -arrangements eine Vielzahl von Spielmöglichkeiten. Eingebaute Verstärker- und Lautsprechersysteme und je nach Modell Zusätze wie Sequenzer und Speichermöglichkeiten machen dieses handliche Instrument noch attraktiver.
Das Digital Piano (D-Piano), welches immer mehr an Beliebtheit gewinnt, verdankt dies vier Vorteilen: Erstens ist es preiswerter als ein mechanisches Klavier und zweitens leichter zu transportieren.
Drittens braucht man es nicht zu stimmen und kann es getrost in zugigen Räumen oder im ungeheizten Ferienhaus stehen lassen. Viertens – und das ist bei unseren Wohnverhältnissen ein wesentlicher Punkt – kann man mit Kopfhörern üben, ohne dass jemand gestört wird. Die meisten D-Pianos verfügen heute – wie die mechanischen Klaviere über eine vollumfängliche und gewichtete Tastatur (88 Tasten).
Die digitale Kirchenorgel, verfügt über digital gespeicherte Originalklänge von Pfeifenorgeln und ermöglicht das Üben – zum Beispiel auch zu Hause – mit Kopfhörern. Sie ist preiswerter als eine Pfeifenorgel und wird vor allem dort eingesetzt, wo aus Platzgründen oder aus finanziellen Überlegungen keine Pfeifenorgel zum Einsatz kommen kann.
Musik machen auf dem Computer. Mit Soundsoftware und dem Computer kann man heute ohne langes Üben seine eigene Musik kreieren und am Schluss sogar direkt auf einen Datenträger brennen. Ausserdem lassen sich praktisch alle digitalen Instrumente mittels MIDI-Schnittstelle (MIDI = Music Instrument Digital Interface) an den Computer anbinden bzw. direkt aus einer Sequenzer- oder Notationssoftware ansteuern.